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Dringender als jemals zuvor brauchen die Unternehmen unkonventionelle Ideengeber mit innovativen Gedanken, Mut, Biss und Tatendrang. Solche Menschen sind auch als interne Querdenker oder Organisationsrebellen bekannt. Sie sind Wachrüttler, Infragesteller, Andersmacher, Vorwärtsbringer, Zukunftsgestalter. Sie sprühen vor Ideen, wie man das, was in die Jahre gekommen ist, besser machen könnte, sollte und müsste.

Sie reden Klartext, wenn sie Verfahrensweisen aufgespürt haben, die aus der Zeit gefallen sind. Sie zeigen auf alles, was für Kollegen und Kunden eine Zumutung ist. Sie kämpfen sogar gegen Windmühlen an. Und all das tun sie, weil ihre Firma ihnen wirklich am Herzen liegt. Würden sich die Unternehmen mehr für ihre internen Freigeister öffnen und eine konstruktive Querdenkerkultur etablieren, täten sie sich mit dem Sprung in die Zukunft unglaublich leicht.

Sind Querdenker tatsächlich erwünscht?

In den meisten traditionellen Firmen sind Querdenker leider nicht erwünscht. Man hat sie längst fortgejagt, kaltgestellt, kleinmütig gemacht. Oder man lässt sie gar nicht erst ins Unternehmen hinein. Bereits im Bewerbungsprozess werden Querdenker aussortiert, weil sie mangelnden Konformismus zeigen. Konformismus erscheint zwar auf den ersten Blick praktisch, doch in Wahrheit ist er äußerst gefährlich.

Denn Konformismus ist eine Haltung, so der Duden, „die durch Angleichung der eigenen Einstellung an die herrschende Meinung gekennzeichnet ist.“ Konformismus knipst das kritische Denken aus und fügt sich unreflektiert in die gängigen Vorgehensweisen. Das Kritikvermögen versandet, Uniformität und Gleichschritt stellen sich ein. Das Ergebnis ist Mittelmaß – oft der Anfang vom Ende.

Nur das Besondere hat eine gute Zukunft

Nur das Besondere, Faszinierende, Bemerkenswerte hat eine Zukunft. Bei Allerweltslösungen und Beliebigkeit entscheidet allein der Preis. Dann soll es wenigstens billig sein. Für die Bilanz ist das verheerend. So gehört das Denken und Handeln gegen die Regel zu den maßgeblichsten Erfolgsfaktoren, um sich von Durchschnitt und Mittelmaß abzuheben.

Doch da, wo Querdenker nicht aktiv werden dürfen, verstärken sich die Beharrungstendenzen – und damit droht der schnelle Weg in die Versenkung. Wie man sich davor schützt? Identifizieren Sie Ihre Querdenker und starten Sie mit ihnen als Vorhut zügig einen Prozess mit dem Ziel, sich von innen heraus neu zu erfinden, um konkurrenzfähig zu bleiben und zukunftssicher zu werden.

Sich attraktiv für Querdenker machen

Für Zukunftsfähigkeit sorgen? Vor allem die talentierten Vertreter der Nachwuchsgeneration sind für diese Aufgabenstellung prädestiniert. Mit hohem Tempo, digitaler Kernkompetenz und einem Riecher für Innovationen treiben sie neue Vertriebs-, Marketing-, Organisations-, Arbeits-, Finanzierungs-, Kommunikations-, Kauf- und Geschäftsmodelle voran.

Eine tatsächlich gelebte Querdenkerkultur zieht die besten der jungen Ideengeber wie magisch an. Ihnen geht es vor allem um spannende Aufgaben, experimentelle Freiräume, einen bereichernden Erfahrungsverlauf und Möglichkeiten, sich selbstwirksam einzubringen. Alphahierarchische Unternehmenslandschaften mit Command & Control hingegen sind für sie nicht akzeptabel.

Wie man eine Querdenkerkultur etabliert

Unternehmensinterne exzellente Querdenker sind erste Wahl, wenn es gilt, sich einerseits mit Blick auf die Mitarbeiter und andererseits mit Blick auf die Kunden besser für unsere Hochgeschwindigkeitszukunft zu rüsten. Sie können, sollen und müssen quer durch das gesamte Unternehmen tätig werden, um die Anbieter- und Arbeitgeberattraktivität unter die Lupe zu nehmen und alles Hinderliche aufzuspüren.

Vor allem Entwicklungssprünge, Andersartigkeit und das einfallsreiche Neukombinieren von Möglichkeiten bringen von nun an Erfolg. So braucht es in der voranschreitenden Digitalökonomie nicht nur ein effizientes Innovationsmanagement, sondern auch eine ausgeprägte Querdenkerkultur. Wie man diese Schritt für Schritt etabliert, zeigt mein neues Buch „Querdenker verzweifelt gesucht - Warum die Zukunft der Unternehmen in den Händen unkonventioneller Ideengeber liegt".

 

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Bonn – Welche Kompetenzen brauchen Führungskräfte, um Meetings online effizient zu moderieren? Wie bringen sie ihre Teilnehmer dazu, sich in ungewohnter Umgebung zu engagieren und erfolgreich zusammenzuarbeiten? Die Antworten liefert Eugenia Schmitt in ihrem Praxisleitfaden „Virtuelle Meetings leiten“ aus dem Bonner Fachverlag managerSeminare.

Virtuelle Meetings stellen inzwischen einen zentralen Treiber der meisten Unternehmen dar, ohne den Zusammenarbeit nicht möglich ist. Doch sie funktionieren anders als herkömmliche Meetings – und dabei ist besonders die Führung gefragt, mit umfassenderer Kompetenz als vorher: in Moderation, Multitasking, Mindset. Es sind die vielen „Kleinigkeiten“, für die sie gerüstet sein sollte: Die flüchtige Aufmerksamkeitsspanne ihrer Teilnehmenden. Das Zeitmanagement. Das Herbeiführen von Verbindlichkeit in den Entscheidungen. Und natürlich das Handling der Technik: Dokumente, die irrtümlich für alle Teilnehmende freigeschaltet werden. Die fehlende Erreichbarkeit des IT-Ansprechpartners. Zoom-Bombing. „Virtuelle Meetings leiten“ vermittelt für viele der typischen Herausforderungen das erforderliche Know-how und Tipps.

Aus den Inhalten: Zunächst werden die Besonderheiten virtueller Meetings skizziert und bewährte technische Hilfsmittel beschrieben. Dazu gehören die Auswahl der Plattform, des Settings und der Applikationen. Beispielsweise ist es in bestimmten Situationen sinnvoll, zusätzliche Apps einzusetzen, die die Zusammenarbeit außerhalb des virtuellen Meeting-Raumes erlauben, sowohl synchron als asynchron. Dazu erhalten LeserInnen eine Übersicht über die Spezifika von Abstimmungs-Apps, Apps für Live-Umfragen, Visualisierungen oder Mind Maps. Neben der technischen Seite braucht die Führung Moderationskompetenzen und ein von Neugier auf die digitalen Möglichkeiten geprägtes Mindset. Dazu beschreibt die Autorin, welche Fragen sich die Moderation zu Beginn des Meetings beantworten muss, wie sie/er die Kommunikation gestaltet und ihre/seine TeilnehmerInnen motiviert. Beispielsweise empfiehlt es sich, ein Meeting in Segmente einzuteilen, Redebeiträge zu begrenzen, „Parkplätze für Ideen“ einzurichten und To-dos vorzusehen oder eine Co-Moderation für den Chat einzusetzen. In den folgenden Kapiteln lernen LeserInnen die Schritte zur Vorbereitung der Agenda eines virtuellen Meetings sowie die Durchführung und Nachbereitung virtueller Treffen kennen. Zu einem intensiven Verständnis über spezifische Moderationstechniken und zu typischen Gruppenphänomenen gelangen die LeserInnen im weiteren Verlauf. Dort erfahren sie, wie beliebte Methoden wie Brainstorming und Mind-Mapping in einem virtuellen Kontext angewendet werden, wie Entscheidungen und Abstimmungen gelingen und wie sie mit spezifischen Gruppenprozessen im virtuellen Miteinander umgehen.

Als ein zusätzlicher Service zum Buch stehen passende digital abruf- und sofort einsetzbare Arbeitshilfen zur Verfügung.

 

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: https://www.managerseminare.de/tb/tb-12059

 

Eugenia Schmitt: Virtuelle Meetings leiten. Effiziente Gestaltung und Durchführung von virtuellen Meetings. Wie die professionelle virtuelle Zusammenarbeit der Teilnehmer gelingt. managerSeminare, Bonn 2020, 264 S. + Online-Arbeitshilfen, kt., ISBN 978-3-95891-074-4, 49,90 Euro

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.

 

managerSeminare Verlags GmbH
Pressestelle / Michael Busch
Endenicher Straße 41
D-53115 Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 9 77 91-0
Fax: +49 (0)228 / 61 61 64
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https://www.managerseminare.de - Das Weiterbildungsportal
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Unser Unternehmen arbeitet klimaneutral:

Mittwoch, 30 September 2020 15:49

Barcamps gehen auch wunderbar virtuell

Wir bei weber.advisory haben frühzeitig reagiert und sind seit Mitte März in der Lage nahezu alle unsere Dienstleistungen auch mit virtuellen Formaten zur Verfügung zu stellen. Unser „Meisterstück“ lieferten wir am 24. September 2020. Wir haben das 4. Barcamp #Agile.Frankfurt mit einer Mischung aus virtuellen Formaten erfolgreich angeboten. 

Mittwoch, 30 September 2020 15:45

Hilfe, mein Chef ist jünger als ich...

Dann bist Du seit Jahren im Job und nun bekommst Du eine neue Chefin oder einen neuen Chef. So weit alles OK. Doch zwischen Euch liegen 20 Jahre und Du bist die oder der Ältere… Was das bedeutet und wie man damit umgeht hört Ihr in dieser Folge.

UND… wer hat eigentlich das größere Problem? Die junge Führungskraft oder der ältere Kollege?  Philipp und ich diskutieren darüber und finden Antworten! Hören wir uns?

Mittwoch, 23 September 2020 08:45

Charisma!

Charisma zu haben, wer hätte das eigentlich nicht gerne? Manche sagen, man hat es oder eben nicht. Wir sagen, man kann es lernen! Wie? Einfach mal reinhören.

Dienstag, 15 September 2020 14:46

Agilität immer noch ein Buzzword?

In unserer Beratungspraxis erfahren wir immer wieder, dass Führungskräfte und Mitarbeiter Agilität oft mit schneller Planung und oberflächlicher Ausführung verwechseln. Die Kritiker und Skeptiker verfolgen den Gedanken, dass alles „husch-husch“ gehen soll, damit man schnell genug entscheidet, und zwar zu Lasten von Gründlichkeit und Qualität.

Das aber ist vollkommen neben der Realität!

Was aber ist es dann? Agilität meint die Fähigkeit eines Unternehmens oder eines Teils davon, anpassungsfähig und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Statt mit Schnelligkeit sollten wir Agilität lieber mit Wendigkeit oder Anpassungsfähigkeit übersetzen. Weiter liegt der Fokus von Agilität beim Kunden im weiteren Sinne auch interne Abteilungen oder Mitarbeitende.

Ändern sich Kundenbedürfnisse während eines Planungsprozesses, kann dies in einem agilen Planungsprozess zeitnah berücksichtigt werden. Damit ist Agilität wie geschaffen für ein kundenorientiertes Arbeiten in der VUCA-Welt.

Interessiert Sie mehr? Warum nicht am Barcamp #Agile.Frankfurt teilnehmen? Tauschen Sie sich aus und lernen voneinander und miteinander die Agilität zu entdecken oder zu vertiefen. Dieses Jahr virtuell und damit für jeden interessant, egal wo Sie wohnen und arbeiten. Details: https://agile-frankfurt.de/barcamp-agile-frankfurt/

Sehen wir uns?

Agile Grüße, Frank Weber

Auf 90 Seiten werden alle bei managerSeminare erhältlichen Titel für Trainer, Berater, Coachs, und Mediatoren und Führungskräfte vorgestellt – krisenfeste Fachbücher und digitale Seminarkonzepte. Und die Abonnements der Zeitschriften managerSeminare und Training aktuell.

Der Katalog kann als PDF online auf der Homepage angeschaut und heruntergeladen werden:

https://www.managerseminare.de/Trainerbuch

Oder direkt zum epaper des Katalog:

https://www.managerseminare.de/pdf/Verlagsprogramm_2020_2.pdf

Über einen Klick auf das jeweilige Cover oder QR-Codes gelangen Leser zu vertiefenden Informationen, Inhaltsverzeichnis, ausgesuchten Leseproben, informativen Pressestimme und bestellen über die Warenkörbe. Die Lieferung innerhalb Deutschlands erfolgt versandkostenfrei.

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.



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Mittwoch, 29 Juli 2020 09:31

Eigenlob stinkt – …nicht!

Ergänzend zu unserem aktuellen Podcast zum Thema Personal Branding hier ein paar Gedanken:

Der Volksmund sagt: Eigenlob stinkt! Dieser Aussage zu trotz geht es in diesem Newsletter um das Management der eigenen Reputation. Hand aufs Herz, wer von Ihnen hat sich heute schon auf die eigene Schulter geklopft und auch öffentlich die eigenen Leistungen positiv gewürdigt? Eher weniger, oder? Aus dem Stand können wir wahrscheinlich problemlos 10 Dinge aufzäh-len, die NICHT an uns stimmen. Wir können über unsere Schwächen dozieren und wissen genau, wo wir anders sein sollten oder wollen. Aber fragt man uns nach unseren Stärken und liebenswerten Seiten, dann werden wir wortkarg. Der offene Umgang mit der eigenen Reputa-tion und das Management dieser – wir tun uns schwer damit!

Bescheidenheit und Understatement gelten als Tugenden. Wenn jemand dagegen sagt, was er gut kann oder wenn jemand positiv über sich selbst spricht, dann empfinden wir es eher als unangenehm oder als Angeberei. Die Calvinistische Arbeitsethik lässt grüßen. Der „Protestan-tismus These“ des deutschen Soziologen Max Weber zufolge hat der Calvinismus im Verlauf des 18. Jahrhunderts die Arbeitsmoral und -ethik maßgeblich beeinflusst und legitimiert. Die Auswirkungen spüren wir noch in der Gegenwart.

Was aber verbinden wir mit Steve Jobs? Sicherlich ganz viele technische Innovationen sowie auch glänzende Impulse im Marketing. Ganz nebenbei hat Jobs aber auch den Manager neu erfunden. Nicht alleine, dass er Anzug und Krawatte gegen Jeans und schwarzen Rollkragen-pullover eingetauscht hat. Kaum ein Unternehmensführer zuvor hat sich selber in dieser deutli-chen Art und Weise… zelebriert? Nein, selber zur Marke gemacht und die eigene Reputation strategisch eingesetzt. Bloße Profilneurose? Überhaupt nicht! Auf diesem Wege konnte Apple über die Jahre hunderte von Millionen Dollar an Werbe- und Marketingausgaben einsparen, in dem Jobs auf einer schlichten Veranstaltungsbühne – von Konsumenten und Presse sehnlichst erwartet – sein neues Produkt aus der Hosentasche zog. Dieser Aufritt reichte, um das iPhone bei seiner Erstvorstellung innerhalb von 24 Stunden weltbekannt zu machen.

Eine aktuelle Umfrage von Weber-Shandwick ergab, dass der Marktwert eines Unternehmens zu rund 60 Prozent von der Reputation seines CEOs abhängt. Gleichzeitig knüpfen knapp die Hälfte der Führungskräfte und Konsumenten das Image eines Unternehmens und seiner Produkte an die Reputation des Bosses. Sechs von zehn Befragten bezeichnen die Stellungnahmen und Auftritte von Top-Führungskräften in der Öffentlichkeit als maßgebliche Faktoren für den Kauf eines Produktes.

Unternehmensführer können nicht davon ausgehen, dass das was sie sagen unbemerkt an der Öffentlichkeit vorübergeht. Unternehmenskommunikation muss von der Spitze ausgehen, den richtigen Ton vorgeben und so die Marke formen. Der Chef fungiert als oberster Markenbot-schafter! Folglich muss seine Reputation aktiv gestaltet werden.

Vereinfacht gesagt hilft Reputation dabei, etwas besser zu kalkulieren, also abzuschätzen, wie sich jemand zukünftig verhalten wird. Diese Berechenbarkeit hat den Vorteil, dass Entscheidun-gen erleichtert und damit Aufwand eingespart werden kann. Eine wichtige Basis für solche Abschätzungen sind Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Die Reputation eines Managers speist sich damit nicht alleine aus seiner fachlichen Kompetenz. Fachlich kompetente Manager gibt es viele. Der Aufbau einer „Premium-Marke“ erfordert mehr. Hier sprechen wir über Charisma.

Charisma sorgt für Bekanntheit, Akzeptanz, Vertrauen und Identifikation. Charisma bietet folg-lich das Wertschöpfungspotenzial der eigenen Reputation und ganz wesentlich: Charisma ist erlernbar. Es beruht auf Wertvorstellungen und Gefühlen. Seine Macht erwächst aus der Al-chemie dessen, was Aristoteles als Logos, Ethos und Pathos bezeichnete. Um jemanden über-zeugend zu gewinnen, braucht es dreierlei:

  • einer gut durchdachten und starken Rhetorik,
  • einer persönlichen und moralischen Integrität sowie
  • Leidenschaften und Gefühle, die den Empfänger ansprechen.

Entsprechend haben Manager vier Stellschrauben, wenn sie an der eigenen Reputation arbei-ten und sie systematisch gestalten wollen. Neben den fachlichen Leistungen als Pflicht, sind das die Kürbestandteile Kommunikation und Verhalten sowie ein darauf abgestimmtes authentisches Erscheinungsbild.

Dank YouTube können wir uns eine Vielzahl von Auftritten von Steve Jobs auf seinen Apple-Special-Events ansehen. Durchgängig erkennbar ist: Er kannte die einfache RFCN-Formel zum Management der eigenen Reputation:

Reputation = Fachlichkeit + Charisma x Nachhaltigkeit

Qualität ist das Fundament einer jeglichen Reputation. Ergänzt um Charisma schaffen Sie in der nachhaltigen Anwendung echten Mehrwert – auch für Ihr Unternehmen! Denn mit Ihrem persönlichen Reputationskapital steigt Ihre Gestaltungskraft. Sie können mehr bewegen – inner-halb und außerhalb Ihres Unternehmens!

Eine so gestaltete Manager-Marke ist keine unbescheidene Angeberei. Sie haben die Chance fünffach wertsteigernd zu wirken:

  • Sie wirken als Identifikationsfigur in ihre Organisation hinein
  • Sie wirken als Vertrauensanker gegenüber der breiten Öffentlichkeit
  • Sie wirken als Qualitätsversprechen für Kunden, Partner und Eigentümer
  • Sie wirken als Magnet für neue Talente
  • Sie wirken als Imagetreiber für die Unternehmens-Marke

…und eigentlich ist es ganz einfach:

Ihre fachlichen Fähigkeiten kennen Sie. Ergänzen Sie diese um Ihre Lebensvisionen und Werte sowie Einstellungen – wir sprechen über Ihre Identität. So formulieren Sie dann Ihr persönliches Markenversprechen. Mittels einer passenden „Dramaturgie“ sorgen Sie dafür, dass es glaub-haft erlebbar wird und halten den Rest Ihres Lebens daran fest – wie Steve Jobs.

Wie Sie mittels dieser Erkenntnisse neue Werte schaffen können, darüber sollten wir sprechen. Heben Sie wertvolle Potenziale und überlassen hier nichts dem Zufall – oder dem Wettbewerb. Gerade auch in Zeiten von Corona!

Kraftvolle und herzliche Grüße

Frank Weber (weber.advisory)

 

Bonn – Klienten mit extremen Persönlichkeitsmerkmalen bringen auch erfahrene Coachs an ihre Grenzen. Wie Sie extreme Stile erkennen und mit angepasstem Herangehen den eigenen Methodenkoffer erfolgreich einsetzen können, erklärt nun ein Autorinnenteam aus der Coaching- und therapeutischen Praxis. Ihr jetzt beim Verlag managerSeminare erschienenes Fachbuch macht persönlichkeitspsychologisches Fachwissen zugänglich, illustriert mit Coaching-Fallbeispielen und Experteninterviews.

Ein Fall aus der Coaching-Praxis: Simon hat viel erreicht. Er ist nach einem Doppelstudium schnell vom Team- zum Abteilungsleiter aufgestiegen. Doch im Feedback-Gespräch meldet ihm sein Chef zurück, dass sein autoritärer Führungsstil die Zusammenarbeit im Team sehr stark belaste. Im darauf vereinbarten Coaching verhält sich Simon ungehalten und empfindlich. Er stellt provokative Fragen und formuliert, wie das Coaching zu laufen habe. Schnell zeigt sich, dass Simon seinen eigenen Anteil an dem Konflikt im Team nicht erkennen kann.

Klienten wie Simon kommen ins Coaching, weil sie an Symptomen wie Konflikten oder Ängsten leiden, die durch ihr eigenes Beziehungsverhalten ausgelöst werden. Fehlt ihnen die Einsicht, wie das eigene Verhalten Probleme verursacht, können sie nicht zielorientiert an sich arbeiten. Somit kann das übliche ressourcen- und lösungsorientierte Methodenrepertoire eines Coachs nicht in gewohnter Weise greifen. Genau diesen Coaching-Fällen widmet sich die Neuerscheinung „Irgendwie seltsam ...!“. Darin beschreiben die Autorinnen psychologisch fundiert, wie Coachs eine Beziehung zu schwierigen Klienten aufbauen, um gemeinsam vorsichtigen Zugang zu problematischen Denk- und Verhaltensmustern zu finden. Über diesen Weg können Möglichkeiten erarbeitet werden, um Hindernisse zu den vereinbarten Coaching-Zielen Schritt für Schritt zu überwinden.

Dazu werden im Hauptteil des Buches sieben verschiedene extreme Persönlichkeitsstile (nach DSM-Diagnostik) vorgestellt, die häufiger im Coaching auftauchen. Zu konkreten Praxisbeispielen werden die möglichen Vorgehensweisen auf den verschiedenen Ebenen eines Coachings reflektiert, aber auch Grenzen benannt. Um die Perspektiven vielfältiger Expertise einzubringen, werden die Beschreibungen durch Erfahrungsinterviews und subjektive Stellungnahmen aus der Tiefenpsychologie, Psychotherapie und Verhaltenstherapie ergänzt.

Das wissenschaftliche Fundament für den Leser bereitet ein erklärender und einordnender Abriss zu Persönlichkeitspsychologie sowie eine Vertiefung der PSI-Theorie aus der Persönlichkeitsforschung auf. Damit bieten die Autoren eine Wissensbasis, um Coachs „schwieriger“ Klienten in der Auswahl passender Methoden und Vorgehensweisen zu unterstützen.

Zu diesem Handbuch stehen Online-Arbeitshilfen zur Verfügung, die die Leser für den eigenen Einsatz herunterladen und ausdrucken können.

 

Nähere Informationen zu diesem Buch und eine Leseprobe: https://www.managerseminare.de/tb/tb-12049

 

Bettina Hafner, Gudula Ritz: Irgendwie seltsam ...! Über den Umgang im Coaching mit extremen Persönlichkeiten. managerSeminare, Bonn 2020, 304 S., kt., ISBN 978-3-95891-073-7, 49,90 Euro

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.

 

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Dienstag, 28 Juli 2020 13:46

Ego

Wie steht´s eigentlich um das eigene Ego? Welche Bedeutung hat das Wort für Sie? Ist ein starkes Ego eher hinderlich oder zielführend? Über diese und andere Fragen diskutieren Philipp und ich in unserer 13. Folge unseres wöchentlichen Podcasts "Was gibt´s, Kollege?". Lust mal reinzuhören

Übrigens, mit unserem Podcast „Was gibt´s, Kollege?“ sind wir nun auch bei Spotify und bei Apple-Podcast

Viel Spaß und gute Inspirationen sowie sommerliche Grüße

Frank Weber (weber.advisory)

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