Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Hinweis ausblenden
Frank Weber

Frank Weber

Dienstag, 07 Juli 2020 16:12

Harmonie, Konflikt und Diskurs

Die Menschen wünschen sich Harmonie und zahlen mitunter dafür einen hohen (persönlichen) Preis. Woran das liegen könnte, darüber sprechen wir genauso wie darüber, ob Konflikte immer schlecht sind. Harmonie bedeutet Stillstand. Wenn wir Entwicklung wollen, dann müssen wir uns streiten. Nicht der Streit ist schlecht, wir streiten schlecht. Details in unserer bereits 10. Folge von "Was gibt´s, Kollege?". Oder bei Spotify.

Viel Spaß beim Anhören und viele Grüße, Frank 

Donnerstag, 04 Juni 2020 21:20

Digital Leadership

„Digital Leaders“ ?! Wieder so ein Buzz-Word oder muss ich als Führungskraft nun programmieren lernen? Ja, sie sollten Ihr Führungsverständnis umprogrammieren und sich auf die Mitarbeiterführung in Zeiten der Digitalisierung vorbereiten. Corona und VUCA wirken hier als Verstärker.

Hier geht´s zur 6. Folge unseres Podcast "Was gibt´s, Kollege?": https://soundcloud.com/wasgibtskollege/digital-leadership-die-6-folge

 

Warum ist denn bloß das Thema „Leadership“ immer noch ein Thema in den Unternehmen? Weil man dort häufig denkt, es sei ein weiches Thema und es kaum einer gelernt hat? Vielleicht!

Für uns beide ist das ein super wichtiges Thema, ein echter Erfolgsfaktor und der macht zudem auch noch Spaß. Wie versprochen, die neue Folge unseres Podcasts – Leadership is a choice and not a position… https://soundcloud.com/wasgibtskollege/leadership-die-4-folge

Von den Machern von https://chance4d.de/

Montag, 20 April 2020 09:46

Nachdenken in Zeiten der Krise (5)

In der Krise zeigt sich die Kultur eines Unternehmens! Sie entscheidet darüber, wie schnell es gelingt, die Auswirkungen der Krise zu bearbeiten und unter veränderten Rahmenbedingungen weiterzuarbeiten.

Grund, ein paar Überlegungen zur Unternehmenskultur anzustellen und dafür zu appellieren, sich mit der eigenen Kultur zu beschäftigen. Hierzu verlosen wir einen kostenlosen Kulturcheck und ein einstündiges Auswertungsgespräch via Zoom.  Details hier.

Viel Erfolg und bleiben Sie munter und gesund

Montag, 06 April 2020 18:40

Turbo-VUCA

Bei VUCA schien es schwierig zu sein. Bei Turbo-VUCA funktioniert es irgendwie. Nun geht’s darum, die kleinen und großen Erfolgshebel, die in diesen Tagen in den Unternehmen schnelle Anpassungen und Flexibilität ermöglichen zu erkennen und für #PostCorona abzusichern. Lesen Sie mehr.

Dienstag, 31 März 2020 16:49

Nachdenken in Zeiten der Krise (3)

Es gibt ein Leben nach Corona und wenn wir ehrlich sind, beginnt es heute. Vor allem, wenn wir #PostCorona wieder erfolgreich sein wollen. Reflexion hilft dabei. Hier ein kleiner Impuls.

Viel Erfolg und bleiben Sie munter und gesund

Ihr Frank Weber (weber.advisory)

Montag, 23 März 2020 17:22

Nachdenkliches aus der Krise (2)

Einige Gedanken zum Thema „Leadership“. Inklusive der „Top 11 Führungsaufgaben für anhaltenden Erfolg“. In der Krise als Kompetenz gefragt und mit Sicherheit auch danach von hoher Relevanz. Leadership als Erfolgsfaktor und auch danach. Hier geht´s zum Text.

Dienstag, 17 März 2020 16:27

Nachdenkliches aus der Krise (1)

„Wer weiß, wofür es gut ist“ oder ein zackiges „Think positive“ haben ihre Existenz im Volksmund. Recht so! In diesen Tagen hilft Reframing die Gedanken neu zu sortieren und vielleicht eigene neue Wege aus der Krise zu finden. Hier ein paar Gedanken dazu.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund - Ihr Frank Weber

 

 

 

Samstagslektüre – draußen schlechtes Wetter und daher die Lektüre zweier aktueller Umfragen. Die Ergebnisse zeigen ein trauriges Bild der Rahmenbedingungen für die Führungsarbeit in Deutschland.

Eine Umfrage des „Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung (RMI)“ unter Führungskräften verdeutlicht, dass…

  • man wohl nur bei der Hälfte aller deutschen Führungskräfte davon ausgehen kann, dass sie ihrer Verantwortung unbeschwert nachkommen,
  • 30 % der Befragten eine hohe Führungsbelastung angaben,
  • 20% glauben, den eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden und
  • 25% finden, dass der eigene Beitrag zum Ergebnis der Gruppe höher sei, wenn sie von jemand anderem geführt würde.

Sicht der Mitarbeiter auf ihre Chefs

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa bei der im vergangenen Dezember über 1000 Angestellte im Alter von 21-67 Jahren befragt wurden, zeigt den Blick der Mitarbeiter auf ihre Führungskräfte:

  • 45 % der Mitarbeitenden empfinden, dass sich ihre Chefs zu sehr operativ einmischen.
  • 32 % empfinden ihre Führungskräfte oft gestresst und überfordert.
  • 27 % der Mitarbeiter sind der Meinung, dass ihnen wichtige Informationen von ihren Führungskräften vorenthalten werden.
  • 22 % ärgern sich über plötzlich wechselnde Prioritäten.
  • 45 % der Mitarbeitenden empfinden, dass ihre Chefs an zu vielen Themen gleichzeitig arbeiten.

Diese Umfrage zeigt auch, dass Führungskräfte durchschnittlich nur 20 % ihrer Zeit in die reine Führungsarbeit investieren, also sich mit ihren Mitarbeitern beschäftigen. Das ist deutlich zu wenig und liegt aber wohl nach unseren Erkenntnissen nicht ausschließlich daran, dass die Führungskräfte dieses nicht wollen. Was aber kann man tun, um zu besserer Führung in Deutschland zu kommen?

Coaching ist sinnvoll, hilft aber nur begrenzt

Sicherlich ist es sinnvoll, an den Kompetenzen und der Persönlichkeit von Führungskräften zu arbeiten. Hier ist Coaching nach wie vor ein sehr probates Mittel. Doch die oftmals in den Unternehmen vorherrschenden schlechten Rahmenbedingungen für Führung lassen sich auch hiermit nicht beseitigen.

Es sind die Rahmenbedingungen…

…die gute Führung verhindern.  Zu viel Expertentätigkeiten und Managementaufgaben lassen für die eigentliche Führung von Mitarbeitern zu wenig Zeit. Weiterhin stören zu viel Bürokratie und wenig bekannte oder unklare Ziele bei der guten Führung im Unternehmen. Nach unseren Erfahrungen klagen Führungskräfte zudem sehr häufig darüber, dass hinsichtlich der Unternehmensstrategie Unklarheit herrscht.

Die Situation wird zudem erschwert, dass oftmals die falschen Personen Führungsverantwortung zugeteilt bekommen. Immer noch und viel zu häufig wird der beste Sachbearbeiter, die beste Sachbearbeiterin an die Spitze der Gruppe befördert. Einen alternativen Karriereweg gibt es oftmals nicht. Experten- oder Projektkarrieren existieren nicht. So darf es nicht wundern, dass sich vor allem die Führungskräfte, die eigentlich nur Karriere machen wollten, zunehmend fragen, ob sie den Führungsjob überhaupt wollen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Anforderungen der Mitarbeiter an ihre Chefs immer weiter steigen – zum Teil ins maßlos Unerfüllbare.

Was also ist zu tun?

Will man die Situation für Führungskräfte verbessern, so sind dringend die Rahmenbedingungen für Führungsarbeit neu zu gestalten:

  • Bürokratisierungsabbau und Entschlackung der Organisation
  • Klares Verständnis von Rollen und Aufgaben von Führungskräften – Führung macht man nicht nebenbei.
  • Strukturierte Strategieprozesse sowie stringente und transparente Kommunikation der Strategie an Führungskräfte. Besser noch, die Einbindung zumindest der oberen Führungsebenen bei der Strategieentwicklung.
  • Enthierarchisierung der Unternehmen und delegieren von Verantwortung dorthin, wo sie für eine erfolgreiche Arbeit gebraucht wird.
  • Arbeit an einer Kultur, die Vertrauen fördert und das Lernen aus Rückschlägen und Fehlern erlaubt.

Gerade der letzte Punkt ist mit Blick auf die Führungskräfte sehr hilfreich, die für sich erkannt haben, dass sie in der Linie eigentlich besser aufgehoben sind. Schade, wenn dieser für alle befreiende Schritt nicht erfolgt, weil er mit dem Malus des Versagens verbunden ist.

Schönes Wochenende und viel Erfolg

Frank Weber (weber.advisory  & Hochschule Fresenius)

Freitag, 18 Oktober 2019 14:30

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Ziemlich coole Veranstaltung. Gestern war ich auf einem Barcamp zum Thema Arbeit 4.0 – eigentlich nichts Besonderes in diesen Wochen. Hat es doch viele Meetups, Barcamps und andere Veranstaltungen zu diesem Thema und auch zu New Work.

Das Besondere gestern war der Veranstalter, genauer die Veranstalter: VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.) sowie die Gewerkschaft IG Metall; Arbeitgeberverband und die entsprechende Gewerkschaft als Gastgeber zu wichtigen Fragenstellungen der Gestaltung der Arbeit von Morgen.

Als leidenschaftlicher Veranstalter von Barcamps und auch als Mediator finde ich das natürlich sensationell. Dass ein Openspace eine wunderbare Veranstaltungsform ist, um wechselseitig unterschiedliche Interessen zu entdecken und auch auszutauschen, das hat das gestrige „Barcamp Arbeit 4.0“ eindrucksvoll gezeigt. Kreative und entspannte Diskussionen und Dialoge zwischen Betriebsräten und Arbeitgebervertretern, losgelöst vom klassischen Rollenbild des „mein und dein Standpunktes“.

Exakt das wird es auch brauchen, wenn es um die erfolgreiche Gestaltung der digitalen Transformation geht. Wenn eine gelungene Positionierung in der VUCA-Welt ansteht. Wenn es darum geht, die Auswirkungen von Demografie und geopolitischer Instabilität zu bewältigen.

Unternehmer werden gut beraten sein, ihren Führungskräften und Mitarbeitern die Rolle der Gestalter der digitalen Transformation zu überlassen. Die Herausforderungen sind umfangreich und komplex, das lässt sich nur mit der kollektiven Intelligenz eines Unternehmens bewältigen.

„Betriebliche Bündnisse für Arbeit 2.0“ – nicht wie zuvor als Vereinbarung, um etwa in akuten Krisen Arbeitsplätze zu sichern. Sondern eine Renaissance des Bündnisses als gemeinsame Haltung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die Zukunft eines Unternehmens, einer Branche oder des Wirtschaftsstandorts aktiv und gemeinsam zu gestalten.

Ich denke gerade darüber nach wie es wäre, in einem Unternehmen ein Barcamp einer anderen Art zu veranstalten. Teilnehmer? Führungskräfte und Betriebsräte im Dialog zu wichtigen Fragen der Zukunftssicherung des Unternehmens. Am Ende müssen es eh alle gemeinsam tragen. Warum dann nicht gleich gemeinsam daran arbeiten – im Dialog, kreativ und entspannt. Wie gestern.

Schönes Wochenende und herzliche Grüße

Frank Weber

(weber.advisory)

Seite 1 von 10

Newsletter