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Florian  Schartner

Florian Schartner

Frank Rechsteiner ist Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der Hype Group, die auf Executive Recruiting und Strategieberatung für IT-Unternehmen spezialisiert ist. Zuvor hatte er langjährige Führungspositionen bei internationalen IT-Anbietern inne. Mit regelmäßigen Umfragen und Studien ermittelt er Trends im IT-Arbeits- und IT-Bewerbermarkt. Er schreibt als Autor für den Springer Gabler Verlag, zuletzt 2017 das Fachbuch „Kulturbasiertes IT-Recruiting“, und publiziert laufend Beiträge in Wirtschafts-, IT-Fach- und sozialen Medien.

Podcasts werden immer mehr zum Bestandteil des Employer-Brandings sowie der Online-Marketing-Strategie und helfen den Unternehmen definitiv beim Recruiting. 
Warum ist das so?

Da gibt es verschiedene Gründe und ich führe Ihnen hier nur ein paar auf. Meiner Meinung nach, sind Podcasts

  • leicht zu produzieren
  • schnell und einfach zu teilen
  • ein nützliches Medium, den zukünftigen Bewerbern einen authentischen Einblick in das Tagesgeschäft zu geben

Vor allem möchte ich auf Punkt c. näher eingehen. Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor:  Sie interessieren sich für einen spannenden Job bei Firma X und leider kennen Sie dieses Unternehmen nicht. Sie wollen nun im Vorfeld einer Bewerbung herausfinden, ob Sie gut zu Firma X passen und umgekehrt die Firma und ihre Mitarbeiter zu Ihnen. Da bieten Podcasts einen sehr guten und einfachen Einblick in das Innenleben des Unternehmens.

 

Als Sie mit dem Podcast gestartet sind, was waren da Ihre Ängste und Ungewissheiten und wie haben Sie diese überwunden?

Da muss ich Sie leider enttäuschen – ich hatte keine Ängste. Mir war klar, dass ich mit Videos – siehe mein Recruiting-YouTube-Kanal unter https://goo.gl/tfQtpX und Podcasts meine Reichweite deutlich erhöhen kann.



Für viele Personen, die Interesse haben, einen Podcast zu starten, scheint der Arbeitsaufwand und Komplexität extrem hoch. Wie sehen Sie das jetzt und wie waren Ihre Erfahrungen, als Sie mit dem Kanal gestartet sind?

Der Arbeitsaufwand, ein Video oder auch einen Podcast zu produzieren, ist mit den heutigen technischen Mitteln sehr gering. Jeder Mensch mit PC und Free Software aus dem WWW ist sofort in der Lage, loszulegen und zu produzieren. Sie dürfen nur nicht in die Perfektionismus-Falle tappen. Es ich nicht wichtig, dass alles perfekt ist – wichtig ist, dass es authentisch ist und zu Ihnen passt.

 


Neben den fachlichen Inhalten der Podcasts - was ist Ihrer Meinung nach wichtig, um mit dem Podcast auch die gewünschten Resultate zu erzielen?

„Content is King!“ Wenn jemand etwas zu sagen hat und dieser Content auch für andere spannend ist, wird mittels Videos und Podcast Erfolg haben - da bin ich mir sicher. Verproben Sie das für sich selbst:  Welche Videos schauen Sie an – die perfekten oder diejenigen mit dem spannenden Inhalt?



Wie ist der Zwischenstand? Lohnen sich Podcasts für Ihr Geschäft bzw. Unternehmen?

 

Für mich ja. Sie müssen sich nur klar vor Augen halten, welches Ziel Sie mit diesen Medien erreichen wollen und in welchem Zeitraum.  Wer glaubt, innerhalb von ein paar Wochen, neue Kunden zu gewinnen, wird hier sicherlich enttäuscht. Nachhaltigkeit ist hier genauso wichtig wie der Content.




Nachdem Sie ja schon einiges an Erfahrung gesammelt haben, was wären 3 wichtige Tipps, die Sie Neu-Podcastern mit auf den Weg geben können?

  • Content is King!
  • Welche Zielgruppe wollen Sie erreichen?
  • Welche Ziele verbinden Sie mit diesen Podcasts bzw. was wollen Sie erreichen?

Diese Fragen sollten Sie im Vorfeld für sich klären.

 

Vielen Dank an Frank Rechsteiner für diese klaren Antworten.

Mehr zu seiner Person finden Sie unter den folgenden Link.

 https://frankrechsteiner.de/

https://www.xing.com/profile/Frank_Rechsteiner/cv

https://twitter.com/frechsteiner

https://www.facebook.com/frank.rechsteiner

http://www.frankrechsteiner.de/blog

 

Liebe Leser/innen, wie sieht es bei Ihnen mit Podcast  aus?

Haben Sie Ideen - planen Sie für 2019 den grossen Durchbruch ? 

Lassen Sie uns von Ihren Vorhaben wissen! Unser Team wird Sie dabei tatkräftig unterstützen. 

Vereinbaren Sie noch heute ein Strategiegespräch mit unserem Podcast Manager Florian Schartner - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns von Ihnen zu hören. 

Wer sind hrConnectum?

Sophia ist Gründerin und Geschäftsführerin von hrConnectum. Sie hat hrConnectum mit einem interdisziplinären Team auf Recruiting Marketing ausgerichtet.

In ihrer Podcast-Reihe ‚Recruiting is king! – Der Podcast für alle, die Zukunft gestalten wollen‘ bietet sie eine individuelle und vielseitige Perspektive auf die neue Welt des Recruitings.

Katrin ist Online Marketing Manager bei hrConnectum. Zusammen mit Sophia produziert sie die Podcast-Reihe ‚Recruiting is king! – Der Podcast für alle, die Zukunft gestalten wollen‘. Katrin begeistert sich für den Trend von Corporate Podcasting und dafür, wie B2B-Unternehmen persönlicher kommunizieren können.

 

Vorab schon einmal ein großes Dankeschön für dieses Interview. 


Podcasts werden immer mehr zum Bestandteil des Employer Brandings, der Online Marketing Strategie und sie helfen den Unternehmen definitiv beim Recruiting. 
Warum ist das so?

 Sophia Röpke:

Weil sich der Konsum von Wissen verändert hat. Podcasts bieten in einer mobilen und digitalen Welt eine ideale Lösung, um während der Bahnfahrt oder beim Kochen in der Küche interessante Infos zu erhalten und sich mit spezifischen Themen zu beschäftigen. Gleichzeitig besteht ein Überangebot an Informationen – die heutige Währung im B2B Geschäft ist Aufmerksamkeit. Podcasts sind die Chance, sich bei der eigenen Zielgruppe zu platzieren.

Katrin Hauguth:

Der Vorteil liegt vor allem in der Einfachheit des Podcast-Formats für den Hörer. Personaler können sich über ihre tägliche Arbeit hinaus von zuhause oder unterwegs mit Fachthemen beschäftigen und so zusätzlich an Know-how gewinnen. Durch viele praktische Umsetzungstipps kann das neue Wissen auch rasch angewendet werden.

Als Sie mit dem Podcast gestartet sind, was waren da Ihre Ängste und Ungewissheiten und wie haben Sie diese überwunden?

 Sophia Röpke:

Bei etwas Neuem bestehen immer Ängste und Ungewissheiten. Wir haben im August 2016 unser Unternehmen gegründet, also vor ziemlich genau zwei Jahren. Heute sind wir 15 Mann. Ich weiß gar nicht genau, wie viele Ängste ich in dieser Zeit überwunden habe. Es ist nicht gerade so, dass grundsätzlich jeder nett und positiv gestimmt ist. Wenn man sich für die Sichtbarkeit und für die Kommunikation der eigenen Meinung, für das Durchziehen des eigenen Traums, entscheidet, muss man kämpfen können. Das ist so. Meine Devise war schon immer: Einfach tun.

Es scheint für viele Personen, die Interesse daran haben, einen Podcast zu starten, extrem viel Arbeitsaufwand und Komplexität. Wie sehen Sie das jetzt und wie waren Ihre Erfahrungen als Sie mit dem Kanal gestartet sind?

 Sophia Röpke:

Man muss sich auf die Arbeit einlassen. Nicht in Zeiteinheiten, sondern in Ergebnissen rechnen. Aufmerksamkeit zu haben wird sich am Ende immer auszahlen.

Katrin Hauguth:

Die Erarbeitung der Inhalte braucht unterschiedlich viel Zeit, die man sich nehmen muss. Auch die Distribution muss gut durchdacht sein. Man sollte vorher genau definieren, welche Zielgruppe man erreichen möchte und welche Kanäle dafür geeignet sind. Natürlich darf man nicht sofort mit einer extremen Reichweite rechnen – sondern muss sich bewusst sein, dass man diese erst nach einer gewissen Zeit gewinnen wird. Am Ball bleiben lohnt sich in jedem Fall.

Neben den wichtigen Inhalten der Podcasts, was ist Ihrer Meinung nach wichtig um mit dem Podcast auch die gewünschten Resultate zu erzielen?

 Katrin Hauguth:

Ganz klar die Distribution. Es ist wichtig zu wissen, wo der Podcast verteilt wird, um auch wirklich die richtige Zielgruppe zu erreichen. Zudem sollte der Mehrwert des Podcasts immer im Vordergrund stehen – die Zuhörer wollen wissen, was auf sie zukommt. Kurze und knackig formulierte Teaser eignen sich dafür am besten. Außerdem sollte man die Hörerzahlen im Blick behalten. So sieht man genau, welche Themen gut ankommen und kann den nächsten Content danach ausrichten.

Wie ist der Zwischenstand? Lohnen sich Podcasts für Ihr Geschäft bzw. Unternehmen?

Sophia Röpke:

Kunden und potentielle Kunden sind überrascht, dass es sowas gibt. Informationsbedarf ist gegeben und nachgefragt, da sich das HR derzeit im Zuge der Digitalisierung und Veränderung der Lebenswelten in einer Transformation befindet. Viele Personaler sind froh, nicht die alten Weisheiten, sondern auch neue Ideen und Lösungswege kennenzulernen.

 Katrin Hauguth:

Ja, definitiv. Am Ende jeder Folge rufen wir immer zur Interaktion auf, weil uns der Austausch mit unseren Hörern wichtig ist. Sie können sich danach zum Beispiel unser Whitepaper herunterladen oder von anderen kostenlosen Aktionen profitieren. Der zusätzliche Content, den wir darüber hinaus anbieten, kommt gut an und wir freuen uns auch jederzeit über Feedback oder Diskussionen zu den Themen.

Nachdem Sie ja schon einiges an Erfahrung gesammelt haben, was wären 3 wichtige Tipps die Sie Neupodcastern mit auf den Weg geben können?

 Sophia Röpke:

Man sollte ‚einen Plan haben‘ und strategisch vorgehen. Vor jeder Folge sollte man sich bewusst machen, welche Inhalte im Zentrum stehen, diese klar definieren und dem roten Faden folgen. Zudem sollte man eine klare Periodizität festlegen – auch für sich selbst. Ansonsten wie immer: Einfach tun. 

 

Vielen Dank an Sophia und Katrin für Einblicke in den hrConnectum Podcast.

Sollten Sie, liebe Leserinnen und Leser auch interesse an einem eigenen Podcast haben, freuen wir uns von Ihnen zu hören.

Schreiben Sie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Dirk Braun hat vielfältige Rollen in seinem Leben.

Unter anderem begleitet er Führungskräfte dabei, "Gute Chefs" zu werden, was auch zugleich der Titel seines Podcast ist.

Wir haben Dirk Braun in einem kurzen Interview einige Fragen zum Thema Podcast gestellt um herauszufinden, warum er Podcaster ist und ob sich Podcasts für sein Unternehmen lohnen. 


HRnetworx: Lieber Herr Braun, schon einmal jetzt ein grosses Dankeschön für dieses Interview. 

Podcasts werden immer mehr zum Bestandteil des Employer Brandings, Online Marketing Strategie und helfen den Unternehmen definitiv bei der Kunden Akquise.
Warum ist da so?

Dirk Braun: Zunächst einmal tue ich mich ziemlich schwer, damit online Marketing-Strategien und Podcast in den gleichen Topf zu werfen. Ich glaube, da gibt es einen ganz gewaltigen Unterschied. Wenn Sie heute Facebook, Instagram, YouTube und viele anderen online-Kanäle anschauen, dann sind die teilweise inzwischen mit Werbung überflutet. Meistens gibt es ein nettes Bild, einen kurzen Trailer und eine kernige Schlagzeile als Teaser. Wenn man dann draufklickt, weil man sich inhaltlich für das Thema interessiert, dann landet man in einem Labyrinth von Werbeversprechen und Leistungsankündigungen und nach ein paar Sekunden ärgert man sich darüber, dass man den link überhaupt angeklickt hat. Ähnlich läuft das inzwischen mit vielen Webinaren oder sog. Webkonferenzen. Da gibt es richtig gute und andere, die an den Verkauf von Kamelhaardecken und HaraHara-Fleckenweasser erinnern.

Bei Podcasts ist das etwas anderes. Podcasts funktionieren nur dann, wenn sie nicht nur aus einer oder ein paar wenigen Folgen bestehen, sondern laufend weitergeführt werden. Jede Folge muss also so interessant gestaltet sein, dass der interessierte Zuhörer beim nächsten mal wieder dabei ist. Und das macht den wesentlichen Unterschied aus. Podcaster sein, heißt wirklichen content liefern, echte interessante Inhalte, spannende Interviews oder Gespräche und die in einer präsentablen Form, gut gesprochen und auf keinen Fall, zu lange. Kein Mensch schaut oder hört sich eine Werbung freiwillig zweimal an. Besteht also ein Podcast aus Werbung statt aus Inhalten, wird er schlicht nicht mehr gehört.


HRnetworx: Als Sie mit dem Podcast gestartet sind, was waren da Ihre Ängste und Ungewissheiten und wie haben Sie diese überwunden?
Dirk Braun: Ängste nicht, aber Unsicherheiten jede Menge. Wie gestaltetet Du den Podcast so, dass Menschen ihn hören wollen? Welche Themen sprichst Du an, welche läßt Du vielleicht auch weg. Wie oft muß ich eine neue Folge bringen. Am Ende recherchierst Du natürlich viel und vor allem Du schaust Dir die Art und Weise der Podcaster an, die Du selber gerne hörst. Wenn man die Grundregeln drauf hat, dann geht es vor allem um die Themenauswahl. Und die war am Ende für mich sehr einfach, denn ich habe mir immer wieder die Themen rausgesucht, die ich in der Begleitung von Führungskräften auch erlebe. Ich bin ja nicht hauptberuflich Podcaster. Ich begleite Menschen in ihrer Führungsaufgabe und unterstütze sie dabei, mit Führungsherausforderungen souverän umzugehen. Und um genau diese Themen geht es in meinen Sendungen.


HRnetworx: Es scheint, für viele Personen die Interesse daran haben, einen Podcast zu starten extrem viel Arbeitsaufwand und Komplexität. Wie sehen Sie das jetzt und wie waren Ihre Erfahrungen als Sie mit dem Kanal gestartet sind?

Dirk Braun: Viele erschrecken vor den technischen Anforderungen. Aber das ist nun echt kein Hexenwerk. Eine gute Sendung zu produzieren, wenn der Inhalt steht, dauert eine gute Stunde. Die Schwierigkeit liegt aber nicht in den technischen Anforderungen. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Nachricht an jemanden.
Variante 1: Sie schreiben sie auf und es entsteht eine Seite Text.
Variante 2: Sie sprechen Sie frei, als stünde Ihnen die Person gegenüber und schreiben anschliessend den gesprochenen Text ab - Länge auch eine Seite.
Wenn Sie jetzt die Texte miteinander vergleichen, werden Sie schnell merken, dass die sich ganz grundlegend unterscheiden. Wenn wir einen Brief schreiben, dann würden wir nie die gleichen Worte, Satzkonstellationen oder Satzlängen wählen, als wenn wir den Inhalt erzählen. Gesprochener Text sieht aufgeschrieben völlig anders aus und wenn man einen Podcast produziert, dann muß man lernen, so zu schreiben, wie man spricht. Ich habe einige Jahre als Moderator beim Rundfunk gearbeitet. das trainiert, aber ich halte es immer noch für die größere Herausforderung, als die Technik.


HRnetworx: Neben den wichtigen Inhalten der Podcasts, was ist Ihrer Meinung nach wichtig um mit dem Podcast auch die gewünschten Resultate zu erzielen?
Dirk Braun: Für mich sind es 1. die Inhalte, 2. die Inhalte und 3. die Inhalte. Ich habe nichts an Werbung gemacht für meinen Podcast „GUTE CHEFS“, ausser dass ich auf Facebook gepostet habe, dass eine neue Folge online ist. Und ich habe das auch nur 1x gepostet und nicht 10x am tag. Natürlich muß man seinen Podcast auch bei iTunes anmelden. Ist wahrscheinlich immer noch die 1. Adresse, wenn man auf der Suche nach bestimmten Podcasts ist. Aber alles andere ist automatisch gekommen. Der Podcast ist inzwischen auf mehr als 15 Plattformen und Sendern gelistet. Das ist automatisch passiert, ohne dass ich etwas dazu getan hätte. Meine Freunde und Bekannte, die den Podcast hören sagen mir oft: „Du musst mal Werbung machen in deinen Sendungen!“ Aber Genaus das mache ich so gut wie nie. Vielleicht ist das der Grund für die Verbreitung und die hohen streaming und download-Zahlen.


HRnetworx: Wie ist der Zwischenstand? Lohnen sich Podcasts für Ihr Geschäft bzw. Unternehmen?
Dirk Braun: Es gibt sicher einige Podcaster, die verdienen mit Werbung während der Sendung Geld. Da ich keine Werbeunterbrechnungen habe, fällt das bei mir aus. Aber ich gewinnen natürlich Kunden über den Podcast. Viele meiner Klienten, die mich kontaktieren, haben mich über den Podcast kennengelernt und sich schließlich meine Kontaktdaten herausgesucht. Insofern lohnt sich das in jedem Fall.


HRnetworx:  Nachdem Sie ja schon einiges an Erfahrung gesammelt haben, was wären 3x wichtige Tipps die Sie Neupodcastern mit auf den Weg geben können?


Dirk Braun: 

1. Inhalt - Inhalt - Inhalt. Ich bleibe dabei. Das ist die wichtigste Regel. Ich höre auch selber gerne Podcast zu ganz unterschiedlichen Themen und Podcasts sind für mich immer noch eines der wenigen Medien, die von Werbung weitestgehend verschont sind.
2. Wenn Du keine Stumme für ein Audio-Medium hast, dann lass die Sendungen sprechen. Eine Podcast lebt auch ein wenig von der Stimme. Ist sie gut zu verstehen, Klar, sympathisch und angenehm. Es gibt leider Menschen, die haben keine gute Podcast-Stimme. Dann bleibt aber immer noch die Option sprechen zu lassen.
3. Dranbleiben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es eine echte Anforderung ist, jede Woche oder gerade in der Anfangszeit 2 Sendungen pro Woche zu produzieren. Das erfordert eine Menge Disziplin, denn man darf keine Ausreden geben sich selber gelten lassen.

Kurzum: Ein spannendes Thema gut versprachlicht und jede Woche von einer angenehmen Stimme gesprochen ist ein tolles Angebot, dass auch seine Hörer finden wird.


Dirk Braun konnte uns in diesem Interview wirklich viele wertvolle Tipps an die Hand geben, die auch Ihnen liebe Leser/innen dabei helfen können und werden, Ihren eigenen Podcast erfolgreich an den Start zu bringen. 

Haben Sie fragen zum Thema Podcast, dann schreiben Sie mir gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Gesprächstermin. 

Der "Gute Chefs" Podcast

 

Freitag, 20 Juli 2018 10:46

Podcast Ideen für Ihr Unternehmen

Podcast Ideen für Unternehmen

Mit steigendem Podcast Konsum steigt auch das Interesse der Unternehmen sich auch in diesem Marktsegment zu etablieren und ein festes Standbein zu bekommen.

 

Die Gründe sind folgende:

 

Wie werden Podcasts konsumiert?

  1. Das Smartphone ist der ungeschlagenen Champion. Die unkomplizierte Handhabung, RSS Feeds und diverse Apps stellen sicher das man schnell und in jeder Lebenslage Podcasts konsumieren kann.
  2. Firmeninterne Multimedia Portale stellen eine Quelle des Wissens für viele Mitarbeiter eines Unternehmens da. Grosse und internationale Konzerne auf eine einfach zu konsumierende interne Weiterbildung. (Office Stream von Microsoft)
  3. Pendler: Laut Statistik sind 12,5 Mio. Pendler in Deutschland unterwegs. Podcasts bieten eine exzellente Möglichkeit zur Weiterbildung.



Zurück zum Thema:

Sie wollen einen Podcast starten, wissen aber nicht wie Sie das Ganze anfassen sollen?

Hier ein paar Guidelines die Ihnen bestimmt dabei helfen, sich sicher und erfolgreich aufstellen zu können.

Interview sind hier auch ein wichtiger Bestandteil der nicht unterschätzt werden sollte. Mehr dazu aber in einem anderen Post.

Welche Kategorien stehen zur Verfügung:

 

1. Wissens Podcasts:

Fachthemen, Wissen, Erfahrungen, Studien und persönliche Erkenntnisse die Ihrer Hörerschaft einen Mehrwert geben.

 

2. Research-Podcast:

Sollten Sie Fachwissen, Studien und Statistiken haben die interessant für diverse Unternehmer sein könnten, dann haben Sie ein Produkt mit hohem Stellenwert am Start. Halten Sie sich nicht zurück und nutzen Sie die Chance Ihr Wissen über mithilfe eines interessanten Podcasts zu verbreiten.

 

 3. Schulungs-Podcast:

Sie geben Schulungen, Kurse oder Weiterbildungen? Dann nutzen Sie die Gelegenheit um diese Events mit Hilfe eines portablen Aufnahmegerätes aufzunehmen und zu veröffentlichen. Es können dadurch auch weitere Business Modelle für Sie entstehen.

 

4. Kampagnen-Podcast:

Unternehmen mit einer großen Mitarbeiterzahl müssen sicherstellen dass neue Kampagnen auch alle Beteiligten erreichen. Ein Unternehmensinterner Podcast ist heutzutage keine Seltenheit und bietet neben der schnellen Informationsverbreitung noch weit mehr Vorteile.

 

5. Meetup Podcast:

Unternehmensinterne Vorträge können aufgezeichnet und als Podcast veröffentlicht werden. Sie stellen damit sicher dass Mitarbeiter Zugriff auf vergangene Präsentationen Zugang haben. Dies kann fester Bestandteil einer unternehmensinternen Audio Bibliothek werden.

 

6. Führungskräfte Podcasts:  

Business strategische Themen sind immer in voller Munde. Mitarbeiter die eher weniger mit der Manager Ebene in Kontakt sind haben so die Möglichkeit die Gedankengänge der Vorgesetzten zu verstehen.

 

7. Lesson-Learned-Podcast:

Bei abgeschlossenen Projekten können Sie mit einer Podcast Serie noch einmal Revue passieren lassen. Was waren die Schwierigkeiten, Komplikationen, gute und schlechte Resultate. Was würden Sie anders machen? Alles das kann wertvolle Information sein und stellt auch einen persönlichen Wert da als die normalen schriftlichen Reports.

 

8. Hot Topics Podcast

Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über strategische Vorhaben Ihres Unternehmens. Was ist “Hot”, angesagt und total im Trend? Nutzen Sie die Gelegenheit um Ihre Mitarbeiter zur kollaboration aufzurufen und Teil des Prozesses zu werden.




Zusammengefasst:

Podcasts geben Ihnen eine vielzahl von Möglichkeiten um Ihre “Message” in die Welt zu tragen, Ihre Employer Brand zu stärken und somit bessere Talente für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Wie Sie bereits lesen konnten, ist es nicht notwendig neuen Content zu erstellen, sondern diesen einfach als Audio bereitzustellen.

 

Wie Sie das Ganze auf die Beine stellen, planen und realisieren können erfahren Sie in einem kostenlosen Beratungsgespräch mit unserem Podcast Product Manger Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Google veröffentlicht eigene Podcast App.

Jetzt wird es ernst!

Seit einiger Zeit schwebten schon die Gerüchte im WWW. Jetzt endlich ist es soweit.

Google wird den Podcast Markt neuen Aufschwung geben.

Als das #1 Internetunternehmen schlechthin ist Google auf jeden Fall mehr als bereit für diese Aktion. Die Podcast Community kann sich auf viele neue und nützliche Zusatzfunktion / Extras freuen.  

Mit der Google Podcast App können Sie Ihre Hörerschaft mehr als verdoppeln!

Laut der verlinkten Studie besitzt Apple einen Marktanteil von +- 20% im Smartphone Markt. Alle anderen Smartphone Geräte sind mit Android ausgestattet. Was heisst das also? Sollte Google keine großen Patzer machen, können wir uns darauf einstellen das in naher Zukunft Android langsam auch auf den Podcast Geschmack kommen und sich dadurch der Markt nochmal deutlich erweitern wird.

Einen ausführlichen Blog Post finden sie hier! (Auf Englisch)

Jetzt erst recht!

In einem strategischen Schachzug, wirft Google die Podcast App noch vor den Sommermonaten auf den Markt und gibt Podcastern und Unternehmen wichtige Zeit sich mit der neuen Plattform auseinanderzusetzen. Mit steigender Wichtigkeit und vor allem Hörerschaft, werden Podcasts dann auch endgültig die volle Aufmerksamkeit großer Firmen und Marken gewinnen, die dann dieses Marketing Tool nutzen werden.

Wer also schon seit einiger Zeit überlegt ob Podcast ja oder nein. Jetzt gibt es leider keine Ausrede mehr einen Podcast zu starten.

Ziel Sichere Marketing Bombe

Nicht nur für Podcaster die mehr Reichweite wollen, sondern auch für große Unternehmen werden jetzt Podcasts richtig Interessant. Werbeblocks, Sponsorships und produktspezifische Podcasts sind in den USA schon ein etabliertes Business Model. Die Werbung landet beim potentiellen Kunden direkt und ohne Umwege im Ohr. Das beste daran. Podcast Hörer/innen finden spezifische Werbung, die auch was mit dem Podcast Thema zu tun hat, völlig in Ordnung und sogar Erwünschenswert.

Apple muss nachlegen

Da jetzt Google den Markt ordentlich aufmischen wird, liegt es nun am Platzhirsch iTunes etwas neues aus der Kiste zu ziehen. Seit Jahren ist die iTunes Plattform fast unverändert und den aktuellen Stand nicht mehr gerecht. Die Podcast Kategorien sind sehr limitiert, kein tagging und generell etwas unübersichtlich. Viele ausgezeichnete Podcasts haben auf iTunes einfach keine Chance, weil man sie einfach nicht findet.

Zusammengefasst

Mit der neuen Podcast App von Google, iTunes, Spotify, Deezer, iHeart Radio, Soundcloud und dem auch langsam mehr und mehr populären Youtube Pro stehen Podcastern alle Tore offen um an mehr Menschen zu gelangen. Man muss aber auch sagen, dass diese vielzahl von Möglichkeiten keine Sicherheit für den Erfolg ist. Speziell das Thema der Sichtbarkeit und das Aufmerksam werden der Hörerschaft auf den eigenen Podcast ist dadurch nicht gesichert.

Für diesen Zweck stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Wollen Sie wissen wie wir Ihnen mehr Reichweite verschaffen, dann schreiben Sie uns noch heute.

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