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Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: HR

Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, um auf neue (alte) Zeiten zu warten, sehen wir die Dinge positiv und beschäftigen uns damit wie wir aktuell und in Zukunft besser mit neuen Situationen wie z.B. der Corona Krise zurechtkommen. Wir sammeln Best Practices und Tipps um erfolgreich digital und dezentral zusammenzuarbeiten. Wir interviewen verschiedene Experten zu Themen wie Leadership, agiles Arbeiten, Psychologie, Technologie, Kultur, HR, etc. und sprechen mit Menschen, die vor den unterschiedlichsten Herausforderungen stehen. 

Eine spannende Zeit und nie war die Zeit besser für genau diese Themen! Dies wissen wir, da wir als TALENTS Personalmarketing Agentur sehr nah an der Zielgruppe Arbeitgeber & Arbeitnehmer dran sind und regelmäßig die Interessen der Zielgruppe abfragen. Mit unserem Podcast Hallo Home Office möchten wir möglichst vielen Menschen helfen, mit der neuen Situation möglichst gut zurecht zu kommen und hoffentlich von den positiven Seiten auch zukünftig zu profitieren. Wir sind der Überzeugung: die beste Performance der Mitarbeiter ergibt sich, wenn sie glücklich sind, sich sicher fühlen und sich Arbeit und Freizeit individuell gestalten lassen.

Daher veröffentlichen wir regelmäßige exklusive Interviews mit Experten und anderen Persönlichkeiten rund um das digitale Arbeiten und Leben. Der Podcast richtet sich an alle Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die sich für remote Themen, digitales Arbeiten und deren Zukunft interessieren. Dabei beleuchten wir Themen wie Leadership, agiles Arbeiten, Psychologie, mentale & körperliche Gesundheit, digitale Tools, Kultur, HR, digitales Lernen und Unternehmenskommunikation. Wir interviewen verschiedenste Menschen und Experten und so geht es neben der Arbeit auch ums Leben, Privates, Spaß, sowie Vereinbarkeit von Business & Familie.

Hier ein paar Beispielfolgen zum Reinhören:

TAG 3: Zeitplan-Tetris mit Kind und Mann Hier erzählt Julia Mantler, Mama eines zweijährigen Sohnes und Projekt Marketing Managerin bei TALENTS, wie sie sich mit Ihrem Mann seit der Corona-Krise im Home-Office organisiert. Da kann es schon mal vorkommen, dass der kleine Mann in einen Video-Call reinplatzt.

TAG 4: #worklifeflow mit Kay Mantzel In der Folge mit Kay Mantzel, Experience Lead bei Microsoft Deutschland, geht es darum wie er Unternehmen und Partnern zeigt, wie der moderne Arbeitsplatz gelebt wird. Er möchten den Begriff Home-Office neu denken und erzählt uns unter anderem von seinem neuen Konzept „worklifeflow.

Tag 6: Corona changed the Tinder Game Im Interview mit Single Lisa geht es um Dating in der Quarantäne und wie man jetzt mit Kerzen und Wein im Video-Chat neue Männer kennenlernt.

Tag 10: Erfolgreich remote & agil arbeiten mit Tobi In der zehnten Folge lernt man den Design Thinking und Agile Coach Tobias Göppel kennen. Er gibt hilfreiche Antworten auf die Fragen: Wie können agile Arbeitsmethoden helfen, als Remote Team erfolgreich zusammenzuarbeiten? Zudem gibt er Tipps & Tools rund um´s Home Office.

Tag 12: Erfolgreiche Zielgruppenansprache in der Krise mit Jan Hawliczek. Er ist seit über zehn Jahren Recruiting Experte und im Speziellen mit Social Recruiting und Active Sourcing sehr beschäftigt. Wie kann er Kandidat/innen trotz der unsicheren Lage wegen der Corona Krise dazu motivieren, den Job zu wechseln?

Tag 28: Bildungsgerechtigkeit mit Lena Rogl:Magdalena Rogl ist Head of Digital Channels und geprägt durch ihre Vergangenheit als ehemalige Kinderpflegerin und ihrer Patchworkfamilie mit teilweise vier Kindern. Sie kann sich also sehr gut in die aktuellen Herausforderungen der Familien und auch der PädagogInnen hineinversetzen.

Weitere spannenden Gesprächspartner sind schon in der Pipe und wir freuen uns auf viele weitere interessante Menschen, Charaktere und Experten.

Hier alle Folgen im Überblick mit Verlinkung zu den verschiedenen Podcast Playern und den Shownotes:  https://www.hallohomeoffice.de/podcast

WIE KÖNNEN WIR DICH AM BESTEN UNTERSTÜTZEN? 
Du möchtest ein bestimmtes Thema im Bereich Remote Recruiting, Remote onboarding, HR, Employer  Branding, Digital Leadership etc. in unserem Podcast hören? 
Du brauchst Unterstützung zu einem bestimmten Thema? 

DANN FREUEN WIR UNS, WENN DU AN UNSERER UMFRAGE MITMACHST:  https://bit.ly/2WbP85k  NUR SO KÖNNEN WIR UNSERE INHALTE UND THEMEN STETS VERBESSERN. VIELEN DANK FÜR DEIN UNTERSTÜTZUNG. 
GEMEINSAM SCHAFFEN WIR DAS! 

DATENSCHUTZ HINWEIS: Google hat keinen Zugriff auf die Daten. Die Umfrage Daten werden von TALENTS Personalmarketing, Annika Pies erhoben und nach der Auswertung gelöscht: https://tlnts.de/impressum

 

Publiziert in Sonstiges
Mittwoch, 22 Februar 2017 12:37

HR Management Cup – Digitalisierung

Die eigenen Mitarbeiter eng begleiten und mit Ihnen die Zukunft zu planen - von der Bewerbung,

über das Onboarding, beim lebenslangen Lernen mit hoher Motivation bis zur Nachfolgeplanung und den Kampf um neue Talente.

Das müssen HR Manager heute leisten! Zu diesen Aufgaben kommen meist noch dramatische Einflüsse durch den Wandel im Kerngeschäft. Alles getrieben durch immer schnellere Innovationszyklen oder disruptive Geschäftsmodelle.

Welche Einflüsse hier wirken und wie man die Dinge aus der Vogelperspektive wahrnimmt, das kann man wieder beim kommenden ‚HR Management Cup 2017 – Digitalisierung‘ lernen.  Interessierte können sich auf www.hrmcup.com informieren und kostenfrei bis zum 23. März anmelden.

Der HR Management Cup wird u.a. von dem Sponsor rexx systems unterstützt und ist für alle Teilnehmer kostenlos.

Publiziert in HR Allgemein

Die Digitale Transformation revolutioniert auch das Verhalten in den HR Abteilungen. Der Beruf des Personalers ist also im Wandel. Tjalf Nienaber, Digital Evangelist bei rexx systems, zeigt Chancen und Wege auf.

Hier geht´s zum Video:https://youtu.be/KrMH5HSsex0?cp=tn

Publiziert in HR Allgemein

persofaktum beteiligt sich im Rahmen der INQA-Thementage auf der Messe Zukunft Personal 2014 an der Podiumsdiskussion

Start-ups als Professionalisierungsimpulse für das Personalmanagement in KMU

Mittwoch, 15. Oktober 2014, von 9.45 bis 10.15 Uhr in Halle 2.1, im Forum 2

Es diskutieren
Katharina Heuer, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP)
Stephan Grabmeier, Gründer von Innovation Evangelists
Dr. Elke Frank, Senior Director HR Germany & Mitglied der Geschäftsleitung, Microsoft AG
Lasse Seidel, Gründer & Geschäftsführer persofaktum

Wir freuen uns auf zahlreiche neue und bekannte Gesichter vor Ort!

Sprechen Sie uns gern direkt an, wenn Sie an den Professionalisierungsimpulsen interessiert sind, die persofaktum Ihrem HR Management liefern kann:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.persofaktum.de

Ansprechpartner: Lasse Seidel (Geschäftsführer persofaktum GmbH)

Mittwoch, 19 Februar 2014 23:29

Führung und Kommunikation - ein Mythos?!

Wenn in deutschen Unternehmen vor allem gemanagt und kaum geführt wird, dann hat das vor allem seine Wurzeln in der Ausbildung künftiger Manager an unseren Hochschulen. Ab dem ersten Semester ist der Blickwinkel auf den Menschen im Unternehmen vor allem ein tayloristischer. Damit dominiert die instrumentelle und buchhalterische Einschätzung des Menschen vor allem als Produktionsfaktor. Eine Sichtweise, in der Führung und Kommunikation kaum gedeihen können.

Details in einem Beitrag von weber.advisory in der aktuellen Ausgabe von “Perspektiven

 

Frank Weber, www.weber-advisory.com

Publiziert in Führung, Leadership

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„To be, or not to be“ – Sein oder Nichtsein – Dies war die alles entscheidende Frage bei Shakespeare. Wer heute mit Talent Akquisition oder Personalentwicklung zu tun hat, der stellt sich diese Frage nicht mehr, wenn es um die Notwendigkeit von fundierten Assessments und Auswahlmethoden geht. Die Frage ist nicht, ob ein Assessment nötig ist, sondern nur noch welches. Der cut-e Assessment Barometer 2012/2013 bestätigt dies eindrucksvoll.

 

Kernaussagen des cut-e Assessment Barometers

Der cut-e Assessment Barometer verfolgt das Ziel, globale Entwicklung und Trends im Einsatz sowie den zukünftigen Bedarf an fundierten psychometrischen Testverfahren zu erfassen. Hierfür wurden in neuester Auflage 2431 HR Verantwortliche aus 15 Ländern weltweit befragt. Die Kernergebnisse fassen die Autoren in folgenden Punkten zusammen. Einige dieser Punkte sollen im Folgenden noch etwas detaillierter betrachtet werden:

  1. die Marktdurchdringung und Nachfrage nach fundierten Auswahlmethoden und Assessment wächst; online löst paper-and-pencil immer weiter ab
  2. der kompetenzbasierte Ansatz (Competency Modeling) setzt seinen globalen Siegeszug weiter fort
  3. Insbesondere im Bereich Personalentwicklung wächst der Bedarf an fundierter Eignungsdiagnostik
  4. HR Manager wollen ein möglichst breites Spektrum an Methoden
  5. Es gibt große internationale Unterschiede, wobei die DACH Region meist im Mittelfeld rangiert
  6. der HR Bereich entdeckt die Big Data

 

Verbreitung der Assessments: Niederlande auf Platz 1, UK im Kommen

Seit der letzten Erhebung 2010/2011 des cut-e Assessment hat sich die Verbreitung psychometrischer Testverfahren insgesamt nicht verändert (61%). Allerdings divergiert die Verteilung zwischen einzelnen Länder und Regionen erheblich. Unveränderter Spitzenreiter sind die Niederlande mit 86%. Den stärksten Anstieg verzeichnete das Vereinigte Königreich mit +14% auf 80% der befragten Unternehmen. Die DACH Region mit Deutschland, Schweiz und Österreich erreichte einen Zuwachs von 6%, liegt aber international weiterhin im Mittelfeld (63%).

 

Es leben die Kompetenzen!

Die Anforderungsanalyse ist tot. Es leben die Kompetenzen. Dieser Trend, der sich schon des Längeren abzeichnet, wurde nun erneut durch den cut-e Assessment Barometer bestätigt. 62% (im Vgl. 2010/2011: 55%) der Befragten gaben an, dass Auswahlentscheidungen aufgrund von Kompetenzen gefällt werden, statt auf reinem (Fach-)Wissen oder Erfahrung der Kandidaten zu beruhen. Beispielsweise nahm die Verbreitung von kompetenzbasierten Interviews bei den befragten Unternehmen insgesamt um 7% auf 68% zu.

Die Gründe hierfür liegen offensichtlich auf der Hand: Kompetenzmodelle ermöglichen die Übersetzung langfristiger Unternehmens- und Personalstrategien in fundierte Auswahlinstrumente, sie überwinden den Status Quo der Anforderungsanalyse; Kompetenzmodelle sind hierarchisch vollständig und übersetzten abstrakte Begrifflichkeiten der Eignungsdiagnostik in greifbare Werkzeuge für fundierte Personalauswahl und - entwicklung.

Erstaunlich waren allerdings die Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern: Spitzenreiter in puncto kompetenzbasierter Auswahl war die Slowakei, weit vor den USA, wo Granden und Pioniere wie Campbell einst die Grundlagen für die Competency Modeling Bewegung legten.

 

Deutschland ist offline Land.

Ein überraschendes Ergebnis – zumindest für diejenigen, die Deutschland als innovatives Land in puncto Personalmanagement betrachten: Die DACH Region belegte bei der Frage online oder offline mit 35% offline im internationalen Vergleich den zweiten Platz - noch vor Spanien und Tschechien. Einzig in der Slowakei waren offline Tests mit 38% noch häufiger vertreten. Im angloamerikanischen Bereich finden sich diese kaum mehr (USA: 7%, UK/Ireland: 2%).

 

Psychometrische Gütekriterien sind entscheidungsrelevant

Fachchinesisch hin oder her. Auf die Frage, was die ausschlaggebenden Argumente zur Verwendung psychometrischer Verfahren wären, antworteten 75% der Befragten, dass dies Validität und Reliabilität seien (75%), noch vor betriebswirtschaftlichen Überlegungen wie monetären Benefits (63%). Validität bezeichnet den Grad an Übereinstimmung zwischen Testergebnis und Kriterium (z.B. Berufsleistung als Kriterium und Verkaufsergebnisse als Ergebnis bei Vertriebsmitarbeitern). Reliabilität bezeichnet die Genauigkeit eines Testverfahrens.

 

Und was fehlt?

10% der Befragten gaben zudem an, dass sie gerne Diagnostik betreiben würden, ihnen aber hierfür die richtigen Werkzeuge oder Untersuchungsmethoden fehlten. Kreativität, Verkaufs- und Call-Center Verhalten waren hierfür nur einige der Beispiele, wofür der Werkzeugkasten der Assessments erweitert werden muss. In diesem Falle böten sich zum Beispiel zeitversetzte Videointerviews an.

Quelle: The cut-e Assessment Barometer 2012/13

 

PS: Dass zeitversetzte Videointerviews von viasto in puncto Eignungsdiagnostik die Nase vorn haben, zeigt der 2. Platz beim cut-e Award für Innovative Eignungsdiagnostik

Das sagt die Jury: „A simple solution that gives a high degree of flexibility, reduces risk of loosing strong candidates early in process, while managing this in a time efficient way.“ Ova Schulze, Head of Global Leadership Assessments at Ericsson

Mehr Informationen über viastos Leistung und den Award gibt es hier.

 

Falko Brenner

viasto GmbH

c/o FU Berlin, Haus L Malteserstr. 74-100

12249 Berlin

Tel.: +49 30 60 988 533-0

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: http://www.viasto.com

 

 

 

 

Gute Schulnoten sind nicht mehr die Eintrittskarte für eine Karriere. Die Deutsche Bahn stellt mit einem mutigen und guten ersten Schritt ihre Auswahl für Auszubildende im Dualen Studium um. Von nun an werden alle Bewerber zu einem Online-Test eingeladen. Der gute oder sehr gute Notenschnitt ist dabei nun nicht mehr das notwendige Eintrittsticket. Das ist neu, ja fast schon revolutionär: Jeder Einzelne bekommt also die Chance, sich mit seinen tatsächlichen Kompetenzen zu beweisen. (Was ich persönlich sehr begrüße). Schließlich ist der Lebenslauf bei der Eignungsdiagnostik aus unterschiedlichen Gründen eine mit Vorsicht zu genießende Informationsquelle.


Dass Intelligenz der beste Indikator für späteren Erfolg im Beruf ist, möchte ich an dieser Stelle nicht detaillierter ausführen. Darüber wurde bereits ausreichend diskutiert (eine gute praxisnahe Zusammenfassung findet sich z. B. hier Handbook of Principles of Organizational Behavior, Hrsg. Ed Locke, 2010). Spannender ist hier aus meiner Sicht zum Einen, ob man sich in der Vorauswahl wiederholt ein und derselben eignungsdiagnostischen Methode, nämlich eines psychometrischen Tests bedienen sollte. Und zum Zweiten, wie Ergebnisse aus unterschiedlichen Vorauswahlinformationsquellen (CV, Test etc.) zusammen geführt werden, um zu einer Entscheidung zu gelangen, welche Bewerber geeignet sind.


Die Pflichtübung allein reicht nicht mehr

Das Ergebnis aus einem kognitiven Leistungstest ermöglicht im Prinzip die folgende Aussage: „Ja, dieser Bewerber erfüllt die notwendigen Voraussetzungen für die Stelle.“ Die hinreichenden Bedingungen kommen dann durch die Analyse der sozialen Kompetenzen bzw. der Persönlichkeitseigenschaften hinzu. Vereinfacht könnte man sagen: „Der Bewerber kann den Anforderungen gerecht werden (notwendige Bedingung) und er möchte es auch (hinreichende Bedingung).“

Bei Auswahlentscheidungen gilt es die Wahrscheinlichkeit einer Fehlentscheidung so weit wie möglich zu reduzieren. In den Fokus der Anwender rückt dabei zunehmend die Vermeidung des Fehlers 2. Art, (des sog. Beta-Fehlers). Der Fehler zweiter Art tritt auf, wenn Kandidaten, die eigentlich geeignet wären, nicht identifiziert und dann fälschlicherweise abgelehnt werden. Das Problem im alltäglichen Recruiting ist, dass dieser Beta-Fehler in der Regel unentdeckt bleibt. Noch vor wenigen Jahren haben sich mit dieser Art von Fehlentscheidungen lediglich Theoretiker beschäftigt. Durch Fachkräftemangel und demografischen Wandel werden die Anforderungen an eine valide Personalauswahl allerdings höher. Das Risiko einen potenziell geeigneten Kandidaten im Bewerberpool nicht zu erkennen, darf unter keinen Umständen zugelassen werden.


Multimodales Assessment: Warum unterschiedliche Informationsquellen am besten zum Erfolg führen

Die Limitierung von Tests bei der berufsbezogenen Messung von Persönlichkeitsmerkmalen:


1. Impression Management oder Faking: Seit 1994 (!) gibt es sehr stabile Evidenz dafür, dass die für Berufserfolg relevanten Persönlichkeitsmerkmale wie z. B. Gewissenhaftigkeit und Emotionale Stabilität durch sog. Faking oder Impression Management auf Seiten der Kandidaten in Auswahlprozessen aktiv und erfolgreich an vermeintliche Erwartungen angepasst und somit verfälscht werden (Mount, Barrick, and Strauss, 1994). Zeigen Sie mir den Kandidaten, der in einer Auswahlsituation ehrlich auf die Frage antwortet: „Andere würden mich als eher faul und unverantwortlich bei der Arbeit betrachten.“ Nicht immer sind die Aussagen im Fragebogen derart extrem oder eindeutig. Dennoch ist die Offensichtlichkeit dessen, was vom Bewerber erwartet wird, ein immanentes Problem bei Selbsteinschätzungen bzw. sog. Self-Reports.

Bisher konnten strukturierte Fremdeinschätzungen in der Vorauswahl kaum effizient genutzt werden. Sie waren meist erst möglich, wenn Bewerber zum persönlichen Gespräch oder zum Assessment Center eingeladen wurden. Heute lassen sich aufgrund technischer Entwicklungen auch beobachtungsbasierte Methoden, also Fremdeinschätzungen, mit einem vernünftigen Ressourceneinsatz in der Vorauswahl von Bewerbern einsetzen. Die Fremdeinschätzung von Kompetenzen und Eigenschaften ist dabei keinesfalls eine „nice-to-have-Information“. In einer Studie von Huffcut et al. (2001) konnte gezeigt werden, dass Bewertungen von Persönlichkeitsmerkmalen aus kurzen Interviews der Aussagekraft von Testergebnissen aus Self-Reports signifikant überlegen waren. Ob ein Bewerber also tatsächlich gewissenhaft ist, erfährt man zuverlässiger durch die Bewertung des Interviewers als durch einen ausgefüllten Fragebogen.


Die Mischung macht’s – Warum ein Methodenmix einfach aussagekräftiger ist

2. Multimethodalität : Aus den von Jo Diercks beschriebenen Gründen lohnt es sich bereits bei der Vorauswahl, unterschiedlichste Methoden einzusetzen. Hier spreche ich mich ganz klar für eine valide beobachtungsbasierte Methode aus! Wir haben hierzu mit einem großen Deutschen Telekommunikationsunternehmen eine Studie durchgeführt. Darin konnte gezeigt werden, dass der Betafehler durch eine multimethodale Vorauswahl (also einem Mix aus verschiedenen Methoden: hier die Kombination aus CV-Analyse und zeitversetzten Videointerviews) drastisch reduziert wurde. Die Kombination beider Methoden war so aussagekräftig, dass ein Fünftel der im AC erfolgreichen Bewerber erst durch die Hinzunahme der zeitversetzten Videointerviews korrekt als Leistungsträger identifiziert werden konnte. (Sehen Sie hier das Webinar zum Thema)


Und - das ist mir wichtig – nicht etwa, weil die Recruiter zuvor einen schlechten Job gemacht haben. Die Kombination zweier valider, komplementärer Methoden ist der Nutzung einer einzelnen Methode schlicht und ergreifend überlegen. Und das in einem signifikanten Maße. Hier wurden Talente entdeckt, die andernfalls durchs Raster der Ein-Methoden-Vorauswahl gefallen wären. Bei der Methode der zeitversetzten Videointerviews nehmen Beobachter (=Evaluatoren) aus dem rekrutierenden Unternehmen eine kompetenz- und eigenschaftsbezogene Einschätzung der Kandidaten anhand von kurzen Videosequenzen vor. Eine beobachtungsbasierte Screeningmethode wie z. B. das zeitversetzte Videointerview bringt eine völlig neue Möglichkeit der validen Eignungsdiagnostik ins Spiel.

Den entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Kampf um Talente werden diejenigen Unternehmen haben, die in kürzester Zeit die valideste Vorauswahl vollziehen können.


Der Vorteil ist evident: Wenn ein Unternehmen bereits auf den ersten Blick erkennt, dass ein Kandidat sowohl die notwendigen als auch die hinreichenden Bedingungen erfüllt, ist möglicherweise nur noch eine finale Auswahlstufe notwendig, der Auswahlprozess insgesamt wird drastisch verkürzt. Das begrüßen natürlich auch die Kandidaten.


Sara Lindemann
viasto GmbH
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Malteserstr. 74-100, Haus L
12249 Berlin
Tel.: +49 30 60 988 5330
Fax: +49 30 60 988 5331
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Dienstag, 02 April 2013 13:42

Webinare für Personaler

HR Transformation 2.0 - Warum Wertschöpfung kein Mythos istbaumgartner klein
Kostenfreies Webinar am 16. April 2013, 10 bis 11 Uhr

 

Die Transformation der Personalabteilungen in Europa hat in den letzten zehn Jahren
an Fahrt gewonnen. Der Wertschöpfungsbeitrag des HR Managements und deren transformative Leistung aber ist noch immer eher Mythos als Realität. Was es heißt, als HR Business Partner wertschöpfend zu sein und welche Werttreiber tatsächlich Wertschöpfung erzeugen, zeigt die Forschung. Auf drei wesentliche Stellhebel hat HR als Business Partner Einfluss: Zufriedenheit, Motivation und Image mit zwei klaren Zielen: Begeisterte Kunden durch Kundenorientierung und gebundene Mitarbeiter durch Zufriedenheit und Arbeitgeberimage. Was das für HR Management und HR Transformation bedeuten kann, zeigt B&C in diesem Webinar.

 

Ihr Nutzen:
• Erfahren Sie, welche HR-Werttreiber Wertschöpfung kreieren.
• Erfahren Sie, welche Aufgaben HR als Business Partner übernimmt.
• Erfahren Sie, warum Motivation und nicht Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter ihr Ziel sein sollte.
• Erfahren Sie, welche Auswirkungen Wertschöpfung auf das Service Delivery Modell hat.
• Erfahren Sie, welche Schritte für eine erfolgreiche HR Transformationsplanung notwendig sind.
• Erfahren Sie, welche Methoden in der Umsetzung der HR Transformation unverzichtbar sind.
• Lernen Sie das B&C 10+1-Framework der HR-Werttreiber kennen.
• Lernen Sie das B&C 5+1-Transformationsmodell kennen.

 

Mehr Informationen und Anmeldung unter http://www.managementcircle.de/seminar/hr-transformation-20-warum-wertschoepfung-kein-mythos-ist.html


 

Prägen Sie nachhaltig Ihren Employer Brandb2t decision makers fweißenHintergrund
Kostenfreie Webinar-Reihe vom 22. bis 25. April 2013

 

Was ist Ihr größtes Instrument nach außen? - Ihre Mitarbeiter. Jeder einzelne ist ein „Pressesprecher“ Ihres Unternehmens. Was Sie unterlassen und was Sie gut machen, dringt und wirkt auf das Netzwerk jedes einzelnen Employees Ihres Unternehmens. Sie prägen Ihren Brand, den Employer Brand.

 

Heutzutage wird das bedauerlicherweise in den Unternehmen noch unterschätzt oder nicht entsprechend priorisiert. Es gibt erste Anzeichen, dass Unternehmen sich der Wirkung Ihrer Mitarbeiter nach außen bewusst sind oder eben diesen Effekt realisieren. Jeder Mitarbeiter ist plastisch und vereinfacht dargestellt eine „Schautafel“ und spiegelt das Unternehmen.

 

Wie wichtig ist Ihnen bisher die Verinnerlichung und Identifizierung mit dem Unternehmen und den Kompetenzen, sowie die zielgerichtete Förderung Ihrer Führungskräfte oder das Talent Management von jedem Einzelnen? Es beginnt bei den Schulungsmöglichkeiten. Die effektivsten Trainingsmethoden sind „On-the-job“-Lernmethoden wie bspw. eLearning oder ganz vorne das integrierte Lernen, auch Blended Learning genannt. Eine Mischform aus Präsenz mit elektronischer Unterstützung. Und es geht hin bis zu der wichtigen Rolle, die das im Hinblick auf die künftige Gewinnung von Arbeitskräften, spielt. Fach- und Führungskräfte von morgen suchen sich ihre Arbeitgeber in neuen Medien. Fach- und Führungskräfte von morgen wollen Informationen über den Brand des Unternehmens und Fach- und Führungskräfte von morgen wollen wissen, wofür das Unternehmen eintritt und steht. Das Gehalt kommt in der Liste der Mitarbeiter-Prioritäten weit dahinter.

 

Erfahren Sie in unserer Webinar-Serie, in der wir jedes Thema zweimal abhalten, wie Sie Top-Kräfte langfristig in Ihrem Unternehmen begeistern und nachhaltig Ihren Employer Brand prägen, bzw. definieren und schärfen.

 

Folgende Themen erwarten Sie:

• Talent Management / Personalentwicklung
So binden Sie Ihre Talente und High Potentials an Ihr Unternehmen

• Leadership Development / Führungskräfteentwicklung
So optimieren Sie nachhaltig die persönliche Entwicklung Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Führungskräfte

• Blended Learning / Integriertes Lernen
Erfolgsmethode zur Effizienzsteigerung Ihrer Trainingsmaßnahmen

• Recruiting / Personalmarketing
Rekrutieren von morgen und das ganz einfach schon heute

 

Mehr Informationen und Anmeldung unter http://www.managementcircle.de/seminar/praegen-sie-nachhaltig-ihren-employer-brand.html

 

 

 

Publiziert in HR Allgemein

Seit gut 4 Wochen bietet auch die DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH den Besuchern ihrer Webseite die Möglichkeit, sich direkt bei persofaktum zu registrieren und die kostenfreie Personaldienstleister-Recherche zu nutzen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der DGFP einen starken und renommierten Partner des Personalmarktes von unserem innovativen Konzept überzeugen konnten.

 

    Anbei der Wortlaut der gemeinsamen Pressemitteilung:

Online-Rechercheplattform erleichtert HR-Managern die Personaldienstleister-Auswahl –
DGFP und persofaktum kooperieren

 

Düsseldorf, 16.10.2012: Die DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH (DGFP) kooperiert mit der persofaktum GmbH, um HR-Managern eine schnellere Auswahl von passenden Personaldienstleistern zu ermöglichen. Personalmanager können über das DGFP-Portal ab sofort für HR-Projekte, zu denen sie Dienstleistungspartner suchen, auf einen persönlichen Recherche-Service zurückgreifen. In Zusammenarbeit mit persofaktum werden zeitnah individuelle Angebote zur Verfügung gestellt.

 

Nach einer Ausschreibung des HR-Projekts über das DGFP-Portal folgt zunächst eine ausführliche Bedarfsklärung mit dem HR-Manager hinsichtlich seiner speziellen Anforderungen. Die anschließende Recherche durch HR-Spezialisten erfolgt individuell und persönlich. Über die Onlineplattform werden dann die Ergebnisse anonymisiert und vergleichbar dargestellt, so dass der HR-Manager entscheiden kann mit welchen Dienstleistern er weiterführende Gespräche führen möchte. Mit diesem Verfahren kommen auch Lösungen in den Fokus, die neu sind und von bisher nicht bekannten Personaldienstleistern abgegeben wurden.

 

Die Personaldienstleister-Recherche spart HR-Managern nicht nur Zeit und Kosten bei der Suche und Auswahl von geeigneten Personaldienstleistern. Sie gewährleistet vor allem passende und anbieterneutrale Lösungen. Im Bereich Personalmanagement und Führung lohnt sich der Einsatz der Plattform insbesondere bei größeren HR-Projekten, wie z.B. bei Social Media Recruiting, Vergütungssystemen, Personalentwicklungsmaßnamen oder IT-Projekten.

 

„Dieser Service führt zu besseren HR-Lösungen und mehr Professionalität bei deutlich geringerem Aufwand“, sagt Christoph Hauke, Geschäftsführer DGFP mbH. „Wir schaffen Transparenz und Vergleichbarkeit, ohne in die Entscheidungshoheit der Unternehmenspartner einzugreifen,“ ergänzt Lasse Seidel, Geschäftsführer persofaktum GmbH.

 

Weitere Informationen: http://personaldienstleister-recherche.gmbh.dgfp.de/

 

Pressekontakt

 

Lasse Seidel
Geschäftsführer
persofaktum GmbH
Rudolfplatz 6
50674 Köln
Deutschland
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Danica Dorawa
Fachreferentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH
Niederkasseler Lohweg 16
40547 Düsseldorf
Fon +49 211 5978-214
Fax +49 211 5978-29214
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Über die DGFP mbH
Die DGFP-Deutsche Gesellschaft für Personalführung mbH ist seit 1989 ein bewährter und kompetenter Partner für Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen. Sie konzentriert sich auf Themen der Mitarbeiterführung sowie des Personal- und Bildungsmanagements und ist professioneller Partner für Geschäftsführer, Führungskräfte aller Funktionen, Personalmanager und Spezialisten. Die DGFP mbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der DGFP e.V.
http://gmbh.dgfp.de/

 

Über die persofaktum GmbH
persofaktum – die Rechercheplattform für Dienstleistungen rund um das Personalwesen, bietet Unternehmen zwei Lösungen für das Personalmanagement. Im Bereich Personaldienstleister-Recherche unterstützt persofaktum bei der Suche nach dem geeigneten Anbieter. Die Recherche erfolgt persönlich und individuell. Im Bereich Kandidatensourcing erhalten Unternehmen anonymen Zugriff auf Bewerberprofile von Personalberatungen. persofaktum verbindet die persönliche Recherche zu jedem Suchauftrag mit den Vorteilen des Web 2.0.
http://www.persofaktum.de

Mitarbeiter und Kunden zu Fans machen

In diesem Webinar lernen Sie ein wissenschaftlich fundiertes Modell kennen, das Ihnen zeigt, wie Sie über alle Führungsebenen und Prozesse hinweg die Motivation und Emotionale Bindung Ihrer Mitarbeiter erhöhen. Die Referenten zeigen Ihnen, wie Sie sich über den „Herzblutfaktor Mitarbeiter" positiv vom Wettbewerb differenzieren, so Ihre Kunden zu Fans machen und den Unternehmenserfolg steigern. Sie erfahren, wie Sie die Potenziale Ihrer Mitarbeiter bestmöglich entwickeln und sich im „War for Talents" als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Sie erhalten zudem wichtige Informationen zu Deutschlands Mitarbeiterchampions®, dem neuen Arbeitgeberwettbewerb und der neuen bundesweiten Benchmarkstudie, und erfahren, was erfolgreiche Arbeitgeber anders machen.

30. Oktober 2012, 10:00 Uhr

 

Produktivität fängt dann an, wenn die Schmerzen aufhören

Ein großer Teil unseres Arbeitslebens findet am Schreibtisch statt. Wie kann man der Statik entkommen? Hilft es, den Menschen - wo immer möglich - zu stützen? Lordosenstütze, Armlehne, Nackenstütze, Rückenlehne? Gibt es Alternativen? Das Webinar lenkt den Fokus auf den zentralen Punkt im weiten Feld der Ergonomie am Arbeitsplatz: Bewegung im Sekundentakt. Es geht um den Menschen, um Ergonomie, um Bewegung und um spezielle Sitzmöbel, die Bewegung ins Büro bringen, um Sitzmöbel mit erstaunlichen Funktionen – inklusive Spaß. Und es geht um die Chance, Wohlbefinden und Produktivität am Arbeitsplatz signifikant zu steigern.

6. November 2012, 11:00 Uhr

 

Die Antwort auf Google - Erfolgreiches Wissensmanagement für Ihr Unternehmen

Google sammelt zahllose Informationen ohne Wertung, Ordnung oder Qualifizierung. Diese Informationsflut muss nicht sein. BRIDGE2KNOW, das Management-Wissensportal, ist die Antwort auf die Frage, die Google nicht gibt: Was ist relevant? Was hat Gewicht? Was zählt auch morgen noch?
Wir zeigen Ihnen in Form von Case Studies die Erfahrungen, die Kunden mit unserem Portal gemacht haben.

13. November 2012, 14:00 Uhr

Publiziert in HR Allgemein
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