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Freitag, 21 September 2018 05:30

Warum „Employer Branding“ im digitalen Zeitalter wichtig ist

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Mit einem klaren Profil finden Unternehmen die passenden Mitarbeiter Mit einem klaren Profil finden Unternehmen die passenden Mitarbeiter

Die neue Veranstaltungsrunde „Human Resources Lounge Meetup“ #2 möchte auch in München am 09.10.2018 Employer Branding als entscheidenden Vorteil im Ringen um qualifizierte Mitarbeiter in den Fokus stellen. Frank Rechsteiner wird bin diesem Rahmen einen Vortrag halten und gibt Tipps, wie Employer Branding gelingen kann.

Am Anfang eines jeden Prozessses zur Entwiccklung einer Arbeitgerbermarke stellt sich eine elementare Frage. Was bedeutet „Employer Branding“ und wofür benötigen wir dieses im digitalen Zeitalter? Das Wort Branding steht laut Wikipedia für „ein in die Haut gebranntes Zeichen (bei Tieren), siehe Brandzeichen“. Somit halte ich fest, dass der Brand oder das Branding dafür sorgen soll, dass wir Menschen (auch Tiere), die zu einer geschlossenen Gruppe gehören, erkennen sollen. D. h. im Klartext, dass wir Menschen und Mitarbeiter aufgrund ihres Brandings erkennen können, welche zu einer bestimmten Firma gehören.

Somit könnten wir uns überlegen, dass alle Mitarbeiter der Firma X nur noch gelbe Hemden und rote Jacken tragen, damit wir die Zugehörigkeit sofort erkennen. Im Sinne der Kultur sprechen wir dann von den „Artefakten der Kultur“, den z.B. Symbolen oder symbolischen Handlungen, damit wir Mitarbeiter an ihrem äußeren Erscheinungsbild erkennen und klar zuordnen. Ich gehe jedoch stark davon aus, dass kein Kandidat oder Interessent seinen Arbeitsplatz wechseln möchte, nur um auch gelbe Hemden und rote Jacken zu tragen. Was motiviert dann Menschen, um einer neuen Gruppe zugehörig zu sein? Welche Aufgabe ergibt sich daraus für Unternehmen?

Mit einem klaren Profil finden Sie die passenden Mitarbeiter

Sind Sie klar erkennbar und haben Sie ein klares Recruiting und Unternehmensprofil? Diese und weitere Fragen und deren Beantwortung stellen für mich die Basis Ihrer zukünftigen Employer Branding-Aktivitäten da. Folgendes Beispiel soll das veranschaulichen: Sollten Sie Mitarbeiter suchen, die auf eine Turbokarriere stehen, 60 Stunden pro Woche arbeiten und ein Topgehalt verdienen wollen, dann sagen Sie das! Sie suchen Mitarbeiter, die überdurchschnittliche Leistung bringen, dann sagen Sie das. Somit ist jedem Bewerber klar, auf was er sich einlässt und was ihn erwartet. Der Vorteil für Sie als Arbeitgeber ist folgender: Sie bekommen weniger Bewerbungen, jedoch die passenden! Es werden sich nur noch Leute bewerben, die genau diese Turbokarriere und ein Topgehalt suchen.  Somit sind Sie als Unternehmen klar erkennbar.

Was motiviert Menschen den Arbeitgeber zu wechseln?

Ganz einfach - sie suchen einen Arbeitgeber, der ihre Werte teilt und ähnliche Ziele verfolgt. Menschen arbeiten gerne mit Menschen zusammen, die ähnliche Werte teilen. Somit macht es Sinn, dass Sie in Ihrem „Employer Branding“ Ihre gelebte Unternehmenskultur oder Arbeitsweise darstellen. Sie erzeugen, dann noch den Effekt von „Mitarbeiter bleiben, wenn Unternehmen halten, was Sie versprechen.“

Wenn Sie sich von Frank Rechsteiner und den anderen Referenten izum Titelthema inspirieren möchten, melden Sie sich an und seien Sie dabei. Mehr Infos gibt es hier.

 

Autor: Frank Rechsteiner

Frank Rechsteiner ist Inhaber der Hype Group, die auf Executive-, Recruiting und Strategieberatung für IT-Unternehmen spezialisiert ist. Zuvor hatte er langjährige Führungspositionen bei internationalen IT-Anbietern inne. Mit regelmäßigen Umfragen und Studien ermittelt er Trends im IT-Arbeits- und -Bewerbermarkt. Als Autor schreibt Frank Rechsteiner für den  Springer Gabler Verlag, Bücher wie z.B. „Kulturbasierten IT-Recruiting“ – Weitere Details erhalten Sie unter  http://frankrechsteiner.de

 

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